Montag, 29. Februar 2016

Eitelkeit und Selbstachtung

Regelmäßig werde ich gefragt wie ich es schaffe, mich immer wieder neu zu motivieren. Letztlich kann ich die Antwort auf zwei Schlagworte verkürzen, die recht genau wiedergeben, was mich antreibt:

Selbstachtung
Mein Leben ist kurz. Die Zeit, die ich auf diesem Planeten verbringen darf ist begrenzt. Ich habe noch viel vor und sehe gleichzeitig an meinen Eltern, wie schnell das Altern voranschreiten kann. Ich möchte meinen Geist über meinen Körper stellen. Nicht den Instinkten überlassen, was mit meinem Körper geschieht, sondern meinem Verstand das Zepter übergeben. Ich möchte viele schöne Jahre/Jahrzehnte mit meinem Partner verbringen und das Leben lange genießen.

Eitelkeit
Es ist so ein schönes Gefühl, wieder in die Hose zu passen die seit drei Jahren im Schrank verstaubt. Es ist so toll den Kapuzenpulli endlich tragen zu können, der viel zu klein war als ich ihn damals in der falschen Größe kaufte. Es ist unglaublich motivierend, von Arbeitskollegen, Freunden und der Familie auf die Abnahme angesprochen zu werden. Die Freude ist sehr groß, sich auf einen Saunatag zu freuen und sich nicht zu schämen, weil man den eigenen Körper als unästhetisch empfindet.

Viele Kleinigkeiten motivieren mich jeden Tag weiter zu machen um mein Ziel zu erreichen und ich bin bereits jetzt stolz, es soweit geschafft zu haben.